Das Urheberrecht


An der Entstehung von Filmwerken wirken zahllose Kreative mit: Produzenten, Regisseure, Darsteller, Drehbuchautoren, Kostümbildner, Kameraleute, Cutter, Kostümbildner, Synchronstudios und viele mehr. Das Urheberrecht bildet die Grundlage dafür, dass all diese Mitwirkenden für die Nutzung ihrer Werke und Leistungen vergütet werden. Es schafft damit auch die materielle Voraussetzung für die kontinuierliche Produktion neuer geistiger Vielfalt. Der Kreislauf aus Finanzierung und Produktion - und damit die gesamte Kreativwirtschaft - können ohne faire Vergütung von Nutzungshandlungen nicht fortbestehen. Diese Nutzungshandlungen sind im österreichischen Urheberrechtsgesetz in den §§ 14 bis 18a geregelt. Filmwerke, die gemäß § 3 Abs 2 UrhG geschützt sind, unterliegen etwa den Sonderbestimmungen der §§ 38 ff. UrhG, dem Laufbildschutz gemäß §§ 73 ff. UrhG, die Tonspur zudem dem Schutz als Schallträger gemäß § 76 UrhG.

Die Missachtung des Urheberrechts kann zu kostspieligen Gerichtsverfahren, mitunter auch zu Schadenersatzzahlungen in beträchtlicher Höhe und unter Umständen sogar zur Verfolgung vor den Strafgerichten führen.